Das Haus Kamarinou
Beschreibung
Ein authentisches traditionelles Ferienhaus in Griechenland. Ein Ort fernab vom Massentourismus, eine ländliche Umgebung im Einklang mit der fast unberührte Natur, ein authentisches nobles Haus aus dem 19. Jahrhundert, und doch der Komfort eines traumhaften, modernen Ferienhauses. Wer auf der Suche nach einem solchen Urlaubsquartier als auch nach Öko-Ferien ist, findet im Haus Kamarinou das passende Feriendomizil.
Es befindet sich in dem Dorf Agios Dimitrios/Lakonien, eine Präfektur in südlichen Peloponnes, wo sich auch Mani befndet, 43 km östlich von Sparta und 25 Min. von Monemvasia entfernt. Das Anwesen mit dem ehemaligen „Herrenhaus“ entstand zu Beginn des 19. Jahrhunderts als typisch griechischer Bauernhof; es wurde 2008 stilgerecht und nach ökologischen Grundsätzen renoviert und zu einem komfortablen Ferienhaus umgebaut.
Die Zimmern
Das Hauptgebäude
Im ersten Stock des zweistöckigen Hauptgebäudes befnden sich:
The first floor:
ein Appartement, das von einem Doppelzimmer, einem Bad und einer komplett eingerichteten Küche besteht (70 m²)
ein weiteres Doppelzimmer mit eigenem Bad
- eine Veranda zum Sonnen und eine Terrasse für den romantischen Abend unter dem Sternenhimmel.
Das Erdgeschoss umfasst:
ein Appartement mit zwei Doppelbetten, Kücheeinrichtungen und Bad (70 m²) für vier Personen
den Gewölberaum der früheren Kelterei
- eine weintraubenüberrankte Pergola mit einem Esstisch.
Mit Zusatzbetten können in dem Haus insgesamt bis zu 10 Personen wohnen.
Das alte Bauernhaus
Zu dem Anwesen gehört noch ein Nebengebäude, ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert, mit zwei Zimmern, welches im Originalzustand erhalten ist. Es ist geeignet für kleine Gruppen Seminare oder als Spielraum.
Der Garten
Ein von Trockenmauern umgebener 1500 m² großer Garten mit zahlreichen Mandel- und Feigenbäumen und aromatische Kräuter gehört auch zu dem Anwesen.
Lifestyle:
Authentizität, Werte, Qualität
Gastronomie
Traditionelle Gerichte und günstige Preise
Romantisches Abendessen in Monemvasia
Es gibt noch etwas im Gebiet von Zarakas zu entdecken: die Vielfalt der angebotenen Speisen.
In den Fischerdörfern können Sie natürlich frischen Fisch genießen, an den Stränden des Lakonischen Golfs bietet man Ihnen kleine Fisch-Häppchen (mezedes) zu einem Ouzo an. Die Fischlokale von Gerakas und Elafonisos sind für ihre Fischsuppe, aber auch für Oktopous und Hummer bekannt.Ganz anders sieht die Speisekarte in den Bergdörfern aus: Probieren Sie dort unbedingt die typische Ziegensuppe und andere traditionelle Gerichte dieser Region!
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Eine der besten Tavernen auf der Peloponnes befndet sich in dem Hirtendorf Koupia, ungefähr eine Viertelstunde vom Haus Kamarinou entfernt: frische selbstgemachte Nudeln, lokale Käse, Wildkräutersalat, Wildkräuterpastete, hausgemachte Wurst, Kotelett und vieles mehr – dazu einen guten Landwein und einen Tsipouro.
In Agios Dimitrios gibt es leckere Souvlaki. Die Bäcker im Ort und in Apidia bieten eine große Auswahl hausgebackener Leckereien byzantinischer Tradition.
Für ein romantisches Abendessen besuchen Sie die byzantinische Festung Monemvasia.
Gesundliches Leben und Ökoferien
Unseren Gästen bieten wir Thymian-Honig, aromatische Kräuter und Olivenöl aus der Region an, ebenso hausgemachte Olivenölseife, und, nur wenn Sie es bevorzugen, Regenwasser von der Zisterne zum Haarwaschen.
Alle Betten sind mit anatomischen Matratzen ausgestattet.
Brettspiele, Reise- und Wanderführer stehen für unsere Feriengäste zur Verfügung.
Ökologische Architektur
Das nach Süden ausgerichtete Haus bietet seinen Gästen den ganzen Tag Sonne und einen faszinierenden Ausblick über die Gegend. Die frische Bergluft des Ortes und seine traditionelle Architektur (es ist ökologisch schall und wärme isoliert) sorgen für ein angenehmes Klima.
«Das Haus meiner Vorfahren war es, das in mir die Liebe zur Archäologie und zu den Werten der griechischen Erde erweckte. Dies bewog mich, das Anwesen unter ökologischen Gesichtspunkten so zu renovieren, dass sein Charakter erhalten bleibt. Es wurde 2008 stilgerecht und nach ökologischen Grundsätzen renoviert, und zu einem komfortablen Ferienhaus umgebaut.»
Ein paar Details, die dieses Anliegen zum Ausdruck bringen:
- der alte Dachstuhl aus Zypressenholz, gedeckt mit Tonziegeln in einer Technik, die sich bis in mykenische Zeiten zurückverfolgen lässt
- die Fensterläden aus Zedernholz und die alten Holztüren mit ihren Riegeln
- die Fußböden aus Zypressenholz und die schwarz-weißen Kacheln
- das alte gemauerte Waschbecken, die Schränke und die alte Möbel
- die Farben der Wände: ocker, blau und weiß
- der Gewölberaum, in welchem früher die Trauben gekeltert wurden
- die Veranda und die Pergola mit den alten Weinreben
- die Zisterne, in der immer noch über die Dachrinnen das Regenwasser gesammelt wird
- der steinerne Backofen im Freien, wo man immer noch kochen kann
- die aus Feldsteinen gebaute Umfassungsmauer, welche den Hof und den Garten mit den Mandelbäumen umgibt
- das einfache Steinhaus daneben
- ein typisches Beispiel für ein Viehzüchterhaus des 18. Jahrhunderts: Die Futtertröge für die Tiere sind noch erhalten, daneben die Kelter und der Wohnraum für die Familie mit offenem Kamin.
Dr. Dimitra Kamarinou
Geschichte des Hauses und der Familie
Die letzten sechzig Jahre war das Haus mit all den Habseligkeiten seiner damaligen Bewohner verschlossen. Nur eine Kiste mit Münzen, die einmal ein Nachbarjunge im Keller entdeckt hatte, und einige wertvolle Schmuckstücke meiner Großmutter sind verschwunden.
Ich erinnere mich noch: Jedes Mal, wenn ich als Kind die zweifüglige Tür des Hauses geöffnet hatte, spürte ich den Zauber einer vergangenen Welt: Gläser und Hüte aus der Zeit um 1900, bunte handgewebte Teppiche, Porzellangeschirr, kunstvolle Öllampen, ein Büfett mit reichen Schnitzereien, Kaffeemühlen, ein Likörservice und das schwere Essbesteck. Vor allem aber eine umfangreiche Sammlung ledergebundener Bücher: Bände der Archäologischen Zeitung seit Beginn des 19. Jahrhunderts, archäologische, pädagogische und psychologische Werke aus dieser Zeit, die erste Auflage der Geschichte der Befreiung Griechenlands, Teubner-Ausgaben griechischer und lateinischer Klassiker, Reiseführer von Paris, Prag und Berlin, die Sotiris Kamarinou von seinen Europareisen zwischen 1910 und 1920 mitgebracht hatte.
Er war Philologe, Archäologe und Schulleiter
in Molái; dazu beherrschte er
mehrere Fremdsprachen. Nach dem Tod
seines Bruders Christos kümmerte er sich
um dessen zwei Söhne: um den armen
Christos, der den Vater gleich nach der
Geburt verloren hatte und dessen Namen
bekam, und um den achtjährigen Sotiris.
Deren Mutter (meine Großmutter)
wohnte weiterhin mit ihren zwei Söhnen
in dem Haus; 1936 wurde es teilweise
aufgestockt, um für Onkel Sotiris eine
Wohnung einzurichten. Die Mutter war
übrigens die Tochter eines Abgeordneten
und Arztes aus Molai.
Im Nebengebäude aus dem 18. Jahrhundert wohnte einst der Priester Papa- Kamarinos, der seinen Lebensunterhalt auch durch eine kleine Viehzucht bestritt. Die Steinhütte bestand nur aus einem Wohnraum und einem Raum für die Schafe – Mensch und Vieh lebten unter einem Dach.
In einem gewölbten Zimmer im Erdgeschoss wurden Weintrauben aus der Region gekeltert und zu Wein verarbeitet. Das Erdgeschoss war später von meinem Vater in einer Werkstatt für Weinproben umgebaut.
Das Wasser zum Trinken und Kochen sammelte man in einer großen Zisterne; die Bäume, die das Anwesen umgeben, brauchen zum Glück wenig Wasser.
In diesem kargen, felsenreichen und wasserarmen Gebiet, wo die Lebensmöglichkeiten begrenzt waren, war es die selbstverständliche Pficht der Reichren, die Armen zu unterstützen und sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Meine Großmutter Dimitra hieß daher “gria kali”, die “gute Alte”. Während der NS-Besatzung nutzte Onkel Sotiris wiederholt seine Sprachkenntisse, um Vergeltungsmaßnahmen und die Zerstörung des Dorfes durch deutsche Soldaten abzuwenden. Den Einsatz für das Heimatdorf setzte auch in der nächsten Generation mein Onkel Sotiris – er war Jurist, Marineadmiral und zeitweise Botschafter in Ägypten – durch zahlreiche Spenden und Stiftungen fort. Mein Vater Christos hatte sich als Agronom in der südgriechischen Agrarverwaltung beharrlich bemüht, das Problem der Wasserversorgung und Bewässerung von Agios Dimitrios zu lösen.
Dr. Dimitra Kamarinou
Die Lage
Ökoferien in Zarakas Lakonien: ein fast unberührtes Gebiet
Lakonien, Peloponness, Griechenland
Es ist die Macht des nackten Felsens, die den vielfältigen Charakter der Präfektur Lakonien auf den südlichen Peloponness, Griechenland, ausmacht. Der Stein, der die Turmhäuser auf der Mani erhebt, und die Hausmauern von Zarakas mahlt, der inmitten der Olivenhainen zwischen Iris und Anemonas wächst, der die Buchte von Mani und Maleas Fingern zeichnet.
Der Stein, der die Geschichte abdruckt. Umarmt versteinerte Muscheln bei dem Golf von Neapoli, formt alle Farben schillernden Tropfsteinhöhlen, baut byzantinische Festungen, wie Monemvasia und Mystras und versunkene römische Städte.
Agios Dimitrios von Zarakas
In dieser Landschaft befndet sich Agios
Dimitrios, ein typisches und immer noch
lebendiges Dorf von Zarakas, umgeben von Olivenhainen und Hügeln mit
Thymian und Salbei. Unter dem weißen
Putz seiner Häuser verbirgt sich die
reiche Geschichte des Dorfes.
Ich erinnere mich noch gut an meine
Kindheit, als mich das märchenhafte
Farbenspiel in seinen Bann zog, welches
die Häuser im Licht des Sonnenuntergangs boten: ocker- oder kirschfarbene
Hauswände, blaue oder grüne Fenster,
wie sie noch heute bei der Kirche im
Dorf (gleich bei unserem Ferienhaus)
erhalten sind.
Die freundlichen Bewohner des Ortes leben fast alle von der Landwirtschaft: Sie betreiben Viehzucht, ernten Oliven und produzieren Honig höchster Qualität. Am Dorfplatz befnden sich auch Läden für den täglichen Bedarf: Metzger, Gemüsehändler, Bäcker und Konditor. Dort trifft man sich auch in einem typisch griechischen Kafenio oder man isst in der Psistaria Souvlaki oder man genießt ganz einfach die herrliche Sommernacht. Dorffeste hier und in den Nachbardörfern bringen in Stimmung und laden zum Tanz ein.
Ausflüge und Aktivitäten
Agios Dimitrios befindet sich im Landesinneren Lakoniens an einem Knotenpunkt.
In einer halben bis einer Stunde erreicht man:

die malerischen Buchten an der Ägäis
(Fokianos, Richia, Gerakas) und die
Sandstrände am Lakonischen Golf
(Elea, Karavostasi, Plytra, Archangelos)archäologische Stätten wie die byzantinische Stadt bei Geraki, das Menelaion bei Sparta oder die im Meer versunkenen Ruinen von Asopos bei Plytra
- die traditionellen Dörfer des Gebietes von Zarakas wie Koupia, Kremasti, Geraki, Giotsali.

historische Städte wie Sparta, Monemvasia, Molaoi, Gythion.- die Wälder des Parnon-Gebirges mit seinen alten Bergdörfern und Klöstern (Kosmas, Elona).
In eine bis zwei Stunden erreicht man
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im Süden die Insel Elafonisos und über
Neapolis (Sandstrände) und Kastania
(Tropfsteinhöhle) das Kap Maleas, die
Spitze des südöstlichen Fingers der
Peloponnes
im Westen das Taygetos-Gebirge mit der byzantinischen Ruinenstadt Mystras und über Gythion die Halbinsel Mani mit ihren Turmhäusern und der am Meer gelegenen Diros-Tropfsteinhöhlen.
Kontakt
Dimitra Kamarinou
house@kamarinou.com
tel.: +30 6978352293
fax.: +30 2743029003
Anreise
Mit dem Auto von Athen
Vom Zentrum oder vom Flughafen über die „Attiki Odos“ an Elefsina vorbei nach Korinth und nach dem Isthmos- Kanal am Autobahndreieck Abfahrt Tripolis - Patras links nach Tripolis (E 65). Hinter Tripolis verlassen Sie über die entsprechende Ausfahrt (Sparti) die Autobahn. Kurz vor Sparti führt eine Brücke über den Evrotas. Unmittelbar vor der Brücke folgen Sie links der Ausschilderung nach Geraki. Nach etwa 50 Minuten erreichen Sie über Geraki und Alepochori den Dorfplatz von Agios Dimitrios. Folgen Sie links der leicht ansteigenden Straße bis zur Kirche. Schräg gegenüber sehen Sie ein ockerfarbenes Haus mit blauen Fensterrahmen: Willkommen im Haus Kamarinou.
Mit dem Autobus von Athen
Von Athen gibt es eine Busverbindung nach Monemvasia, die nach etwa vier Stunden das Dorf Agios Dimitrios erreicht.
Mit dem Auto von Patras
Von Patras aus sind es ungefähr 140 Kilometer auf der Autobahn E65 entlang des korinthischen Golfes bis nach Korinth. Dort biegen Sie am Autobahndreieck Athen – Tripolis nach Tripolis ab. Ab dieser Abfahrt folgen Sie der oben beschriebenen Route von Athen.
Mit dem Auto aus Kalamata
Sie fahren nach Sparta und durchqueren die Stadt Richtung Athen. Hinter der Stadt überqueren Sie auf einer Brücke den Fluss Evrotas. Unmittelbar hinter der Brücke folgen Sie rechts der Ausschilderung nach Geraki, Agios Dimitrios. Ab dieser Abfahrt folgen Sie der oben beschriebenen Route von Athen.
Mit dem Auto aus Gythio (Kreta)
Von Gythio in Richtung Molai. Etwa 10 Kilometer vor Molai links nach Apidia abbiegen und von dort nach Agios Dimitrios.
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